Das Longboard erlebt sein großes Comeback

Die ersten Longboarder waren im Prinzip einfach Surfer, die nicht länger mehr nur ihre Boards besteigen wollten, wenn die richtigen Wellen es möglich machten. Anstatt sich also nur im Wasser zu tummeln, befestigten sie ganz einfach Rollen unter den Brettern, die ihnen die Welt bedeuten, und schufen so einen neuen Sport – das Longboarden. Im Laufe der Zeit entwickelte sich diese neumodische Sportart immer weiter. Die Länge der Boards wurde jedoch zunehmend als Hindernis empfunden, was zur Folge hatte, dass das kürzere und flexiblere Skateboard entstand. Aktuell erlebt das Longboarden aber sein großes Comeback.

Die Unterschiede zwischen Longboard und Skateboard

Wie schon bereits angeklungen sein dürfte, ist das Longboard keineswegs ein gewöhnliches Skateboard. Zuerst einmal unterscheiden sich diese beiden Boards eindeutig durch ihre Länge. Während ein herkömmliches Skateboard in der Regel an die 80 cm lang ist, belaufen sich die Longboards auf eine Länge von 90 cm bis hin zu 150cm. Für gewöhnlich sind die Bretter außerdem nicht nur länger, sondern auch breiter, was einen größeren Achsenabstand erforderlich macht. Dies bietet dem Skater eine bessere Stabilität, auch wenn es mal etwas rasanter zugehen sollte und die Strecke sich als uneben erweist. Um die Balance weiter zu verbessern, werden zusätzlich größere Räder – im Fachjargon ‚wheels‘ genannt – montiert, die selbstredend in allen möglichen Designs verfügbar sind.

Der Kreativität des Skaters sind keine Grenzen gesetzt

Wer sich heutzutage nicht nur ein ansehnliches, sondern ebenfalls ein individuell gestaltetes Longboard wünscht, kann zwischen einem nahezu unüberschaubaren Angebot an Zubehör auswählen. Die Farbe des Boards kann schnell durch den Austausch des Decks verändert werden, wobei ebenso die Anfertigung origineller Muster möglich ist. Bunte Farben und schrille Muster machen auch vor den diversen Rädern beziehungsweise ‚wheels‘ nicht Halt, die jederzeit ohne große Probleme ausgetauscht werden können. Ein passender Online-Shop, der nicht nur einen Überblick über die verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten bietet, sondern ebenso gleich die dafür tauglichen Materialien zur Verfügung stellt, ist beispielsweise www.longboard-rider.de. Worauf beim Online-Shopping im Speziellen geachtet werden sollte, haben wir ja bereits in einem vorherigen Artikel gezeigt.

Welche Fahrstile sind mit einem Longboard möglich?

Durch seine höhere Stabilität eignet sich das Longboard im Gegensatz zum herkömmlichen Skateboard besser für Fahrstile, die eine größere Geschwindigkeit mit sich bringen. Ein gutes Beispiel dafür ist das Downhillboarden. Wie der Name schon sagt, lässt man sich hier einen Berg oder auch einen Hügel hinunterrollen. Da in diesem Fall Board sowie auch Fahrer Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h ausgesetzt werden, ist es äußerst wichtig, einen festen Stand zu haben. Wer sich besonders für diese Fahrtechnik interessiert, sollte darauf achten, dass sein Board tiefer gelegt ist, folglich einen geringeren Abstand zum Boden aufweist. All diejenigen, die nicht nur die Höhe des Hügels, sondern ihre eigene Muskelkraft über die Geschwindigkeit ihres Boards entscheiden lassen wollen, können sich womöglich eher mit dem Long distance pumping anfreunden. Hier wird mithilfe des Longboards eine längere Strecke zurückgelegt, ohne auch nur einmal Füße und Boden in Kontakt zu bringen. Allein durch die eigene Muskelkraft beziehungsweise das Federn des Körpers werden die Achsen des Boards in Schwingung versetzt und auf diese Weise in Bewegung gehalten.

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Leser Kommentare

  1. Amália meint:

    Longboarden macht richtig viel Spaß und ist nicht so schwierig, wie Skateboarden. Um ein passabler Anfänger zu werden, muss man mit dem Skateboard schon viel üben. Beim Longboard geht das eindeutig schneller.

  2. Rollbrettkultur meint:

    Du hast Recht Amália, der Einstieg ist wirklich leicht. Und danach gehts mit den Fortschritten auch schnell!

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