Weniger Fahrten in die Stadtzentren bedingt durch Onlinehandel

Viele Städte klagen über weniger Besucher, über Leerstände in den Einkaufsstraßen und über weniger Umsatz im Einzelhandel. Natürlich sind ebenso alle Einzelhändler gleichfalls betroffen. Denn laut einer aktuellen Umfrage vom IFH Köln hat jeder dritte Verbraucher die Anzahl der Fahrten in Innenstädte zugunsten des Onlinehandels verringert. Besonders Frauen (40%) bestätigen, sich viele Shoppingtouren in die Stadtzentren zu sparen, und lieber bequem vom Sofa aus im Internet Waren zu bestellen. Aber auch Männer fahren seltener in den Baumarkt!

Obwohl viele Käufe im Web zusätzliche Umsätze sind, ist der klassische Einzelhandel und jede Stadt von der eCommerce-Entwicklung betroffen. Die Attraktivität der Innenstädte, Aktionen wie verkaufsoffene Sonntage oder Mitternachts-Shopping, und die optimale Verzahnung von Handel, Events und Gastronomie sind die einzige Chance für eine Umkehr dieses Trends. Ebenso hat jeder Einzelhändler es selbst in der Hand seine Attraktivität zu steigern, beispielsweise durch Cross-Channel-Marketing und einen eigenen Onlineshop. Der stationäre Einzelhandel hat 2012 seinen Umsatz während des Weihnachtsgeschäfts durch Onlineshops deutlich gesteigert.

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